Dessert

Desserts and sweets are soul food and always welcome. If we celebrate, relax or are in need of encouragement sweets do the trick. There has to be an extra stomach for deserts.

When I close my eyes and think about sweets then I remember the warm and sweet milk deserts our granny (nene) used to make. We loved her mixed grains, nuts and fruits cooked in milk. We couldn’t get enough of it. Another cold winter day remains memorable for me: It was snowing the whole weekend. Our grandfather shoveled snow to keep a path free to the road. We felt like walking through a high walled tunnel of snow. Only main roads were partially clear of snow and it was very difficult to get through to the city. We were awake very early in the morning to get a bus to school. It was still dark and freezing cold. We were wearing our long coats, shawls, mittens and caps covering our whole head. Just visualise a moving big ball of wool. You would probably have to guess where our eyes were. When we arrived in the city the school was still closed. We did not know what to do. Then grandfather took us to a bakery shop, bought baklava and steaming hot milk. We peeled our layers and were all smiles – you could see that now :-) We happily ate the baklava. Then our grandfather stirred in the remaining syrup from our baklava into our hot milk, it was heavenly :-) we were just happy and forgot everything around us – even school :-)

This reminds me of my grandfather’s saying who was beaming with joy when desert was served: “Let us enjoy these delicious sweets and have a good time.”

Nachspeisen und Süßigkeiten tun der Seele gut und sind jederzeit Willkommen. Ob wir etwas feiern, uns ausruhen und erholen wollen oder wenn wir etwas Aufmunterung brauchen, dann sind diese Köstlichkeiten die richtigen Seelentröster. Es muss einen extra Magen für Süßigkeiten geben — man kann sie immer essen :-)

Wenn ich meine Augen schließe, erinnere ich mich an die warmen süßen Speisen, die unsere Oma (nene) uns machte. Wir liebten ihre in Milch gekochten gemischten Körner, Nüsse und getrocknete Früchte. Wir konnten nicht genug bekommen. Eine andere Wintererinnerung für mich ist folgende: Es hatte das ganze Wochenende geschneit. Unser Großvater schaufelte einen Weg von der Haustür bis zur Straße. Wir Kinder liefen hinter ihm her und fühlten uns wie in einem Tunnel aus Schnee. Die Stadt hatte nur die Hauptstraßen räumen lassen und es war sehr schwierig in die Stadt zur Schule zu kommen. Wir waren sehr früh am Morgen wach, um noch einen Bus in die Stadt zu bekommen. Es war noch so dunkel und eisig kalt. Wir hatten unser langen Mäntel an und waren in Schale, Handschuhe und Mützen gehüllt. Stellen Sie sich einfach einen großen Ball aus Wolle auf zwei Beinen vor. Sie hätten vermuten müssen, wo unsere Augen sich befanden. Als wir an die Schule kamen, war diese noch verschlossen. Wir wussten nicht, was wir tun sollen. Dann nahm unser Großvater uns in eine Bäckerei mit und kaufte uns Baklava und dampfende heiße Milch. Wir schälten uns aus unseren Hüllen und lächelten über das ganze Gesicht, die nunmehr sichtbar waren :-) Wir aßen glücklich unsere Baklava. Dann löffelte Großvater den Sirup in unsere Milch, es war himmlisch :-) wir waren einfach nur glücklich und vergaßen alles um uns herum – sogar die Schule :-)

Das erinnert mich an die Worte meines Großvaters, der vor Glück strahlte, wenn Nachspeisen serviert wurden: “Lasst uns süß essen und eine gute Zeit miteinander haben!”