Ravioli with Lentil-Filling, Baked Tomatoes and Crispy BaconRavioli mit Linsenfüllung, Gebackenen Tomaten und Knusprigem Schinken

Here is a lovely contribution of Kochpoetin for our “Grains&Pulses-Winterevent”.

Delicious Ravioli filled with timeless lentils and served with oven baked tomatoes and crispy fried bacon.Enjoy it! Afiyet olsun!
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Ingredients:

For the ravioli dough :
60 g of wheat flour
40 g of wheat haze
40 g of hard wheat flour
3 egg yolks (about 60 g)
1 tsp olive oil
1 pinch salt
2-3 tbsp water

For the filling:
100 g brown lentils ( any variety )
300 g of water
1 small carrot , cut into tiny cubes
1 slice of celeriac, cut into tiny cubes
1 small parsnip, cut into tiny cubes
1 shallot , finely diced approximately
30 g of hard cheese , grated
1 tsp apple cider vinegar
1 teaspoon Muscovado sugar
Salt and pepper
Kochpoetin2-Hülsenfrüchteevent While Mr. H. took care of the brunoise – production, I kneaded the ingredients for the ravioli about 10 minutes to a smooth dough, which has to rest covered for at least an hour at room temperature. Thereafter I fried the shallots, add the remaining diced vegetables and let them simmer a few minutes. I add the lentils and about 300 ml of water to the vegetables and let it simmer over low heat for about 45 minutes. I needed no additional water , but it can happen that the water has evaporated before the lentils are cooked. One can easily check by shaking the pot. If necessary just add a little hot water.

After the lentils were cooked, I let them cool in a bowl, seasoned with sugar, salt , pepper and vinegar, and stirred in the grated cheese.
Mr. H. had meanwhile preheat the oven to 130°C and 2 good handfuls of tasty tomatoes, sometimes you get them even at this season, for example, from the Netherlands , halved , drizzled with olive oil and salted. They bake a good hour in the oven.
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I kneaded the ravioli dough portions with the pasta machine , rolling each sheet up to second thinnest stage . Then I cut circles and gave a heaping tablespoon of filling in the centre, smeared one half of the edge with a little water and flipped it together and pressed the edges to close properly. Finished is a ravioli. It sounds more complicated than it is . With a little practice I was able to handle wonderfully well-shaped ravioli the entire dough in about half an hour. It goes this way clearly faster than with a dessert ring as a cookie cutter . The finished ravioli I let them rest on a with semolina dusted teatowel. When all were ready , I gave portions of ravioli into the boiling salted water and cooked them for 3-4 minutes.

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Mr. H. had , meanwhile, cut somehin thin slices of  the unexpected gift of ham ( thanks again , Töttchen ! )  and fried them crispy in a pan with a little olive oil. The finished slices were allowed to wait in the warm oven. I gave a little butter and some thyme leaves in the ” ham pan ” and tossed the ravioli in portions in it. It smelled so incredibly delicious that it would have almost been no pictures of the finished food, but Mr. Hs iron will saved us.

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Conclusion : I could not wait until we sat mannered at the table and tested a ravioli from the plate, took a bite and sighed blissfully . It tasted absolutely incredibly delicious. I offered Mr. H. to the second half and he confirmed my judgment. There was not a single scrap of left. In combination with the aromatic tomatoes and the crisp, sharp ham facing the newly inconspicuous lentils were big stars . And they wandered certainly not for the last time in the noodle ! And since Nineve just pointed out , this is my contribution for Semihas wonderful “Grains&Pulses-Winter-Event”.Blogevent-Grains-PulsesEin leckerer Beitrag von Kochpoetin für unser Winter-Blog-Event “Körner & Hülsenfrüchte”. Vielen Dank! Guten Appetit! Afiyet olsun!

Die Anspruchslose in neuem Gewand

Veröffentlicht am 14. Januar 2014Kochpoetin1-Hülsenfrüchteevent

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als ich beschloss, rote Linsen in mein Eiweißbrot zu geben, recherchierte ich ein wenig zum Thema Linsen im Allgemeinen. Ich stellte erstaunt fest, dass die unscheinbare Hülsenfrucht schon seit Beginn des Ackerbaus zu den fünf wesentlichen Nutzpflanzen zählt und dass sie, gemeinsam mit Getreideprodukten im Verhältnis 1:3, ein Teil Linsen auf drei Teile Getreide, eine Wertigkeit des Eiweißes für den Menschen von etwa 100% (was dem Hühnerei entspricht) erreicht. Muskelfleisch hingegen kommt “nur” auf eine Wertigkeit von 89%. Erstaunlich. Das macht Linsen für eine fleischarme oder -lose Ernährung sehr interessant. Leider werden sie oft zu unansehnlichen Suppen verkocht. Ich hatte von der letzten Tortenproduktion noch 3 Eigelbe übrig und von meiner Mutter ein neues Gebiss geschenkt bekommen, nein, keins für den Mund, ein zum Ravioliformen. Was lag also näher, die anspruchslose, unscheinbare Tellerlinse in ein edles Teiggewand zu kleiden?

Für den Ravioliteig:
60 g Weizenmehl 405er
40 g Weizendunst
40 g Hartweizenmehl
3 Eigelb (ca. 60 g)
1 TL Olivenöl
1 Pr. Salz
2-3 EL Wasser

Für die Füllung:
100 g braune Tellerlinsen (Sorte beliebig)
300 g Wasser
1 kleine Möhre, in winzige Würfel geschnitten
1 Scheibchen Knollensellerie, in winzige Würfel geschnitten
1 kleine Pastinake, in winzige Würfel geschnitten
1 Schalotte, fein gewürfelt ca. 30 g Hartkäse, gerieben
1 TL Apfelessig
1 TL Muscovadozucker
Salz, Pfeffer
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Während Herr H. sich um die Brunoise-Produktion kümmerte, knetete ich die Pastateigzutaten ca. 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig, den nun abgedeckt mindestens eine Stunde lang bei Zimmertemperatur ruhen durfte. Danach schwitzte ich zunächst die Schalotte an, gab die restlichen Gemüsewürfel hinzu und ließ sie einige Minuten schmurgeln. Ich gab die Linsen und ca. 300 g Wasser zu dem Gemüse und ließ sie auf kleiner Flamme ca. 45 Minuten köcheln. Ich brauchte kein zusätzliches Wasser, aber es kann passieren, dass das Wasser verdunstet ist, bevor die Linsen gar sind. Man kann das leicht durch ein Rütteln am Topf kontrollieren. Beginnen die Linsen anzusetzen, fügt man einfach noch ein wenig heißes Wasser hinzu.

Nachdem die Linsen gegart waren, ließ ich sie in einer Schüssel auskühlen, würzte mit Zucker, Salz, Pfeffer und Essig und vermengte sie nach dem Erkalten mit dem geriebenen Käse.

Herr H. hatte derweil den Backofen auf 130°C vorgeheizt und 2 gute Hände voll schmackhafter Tomätchen, manchmal bekommt man sie sogar um diese Jahreszeit z. B. aus den Niederlanden, halbiert, mit Olivenöl beträufelt und gesalzen. Sie durften nun eine gute Stunde im Ofen confieren.

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Ich knetete den Ravioliteig portionsweise mit der Nudelmaschine und rollte jede Bahn bis zur zweitdünnsten Stufe aus. Dann stach ich mit der Rückseite des “Gebisses” Kreise aus, drehte es um und legte den Teigkreis hinein. Darauf gab ich einen gehäuften EL Füllung, bestrich eine Hälfte des Randes mit wenig Wasser und klappte es zusammen. Fertig Ravioli. Es klingt umständlicher, als es ist. Mit ein wenig Übung konnte ich den kompletten Teig in ca. einer halben Stunde zu wunderbar wohlgeformten Ravioli verarbeiten. Es geht auf diese Weise eindeutig schneller, als mit einem Dessertring als Ausstecher. Die fertigen Ravioli lagerte ich auf einer mit Gries bestreuten Leinwand. Als alle fertig waren, ließ ich sie portionsweise in leicht siedendem Wasser 3-4 Minuten ziehen und schreckte sie anschließend kalt ab.

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Herr H. hatte derweil vom unverhofft geschenkten Schinken (vielen Dank noch einmal, Toettchen!) einige möglichst dünne Scheiben gehobelt und in der Pfanne mit wenig Olivenöl knusprig gebraten. Die fertigen Scheibchen durften im warmen Backofen auf den Verzehr warten. Ich gab etwas Butter und einige Thymianblättchen in die “Schinkenpfanne” und schwenkte die Ravioli portionsweise darin. Es roch so unglaublich lecker, dass es beinahe keine Fotos vom fertigen Essen gegeben hätte, aber Herr H.s eiserner Will rettete uns.

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Fazit: Ich konnte nicht warten, bis wir gesittet am Tisch saßen und stiebitzte ein Ravioli vom Teller, biss hinein und seufzte wohlig. Es schmeckte absolut unglaublich köstlich. Ich bot Herrn H. die zweite Hälfte an und er bestätigte mein Urteil. Es blieb kein einziges Fitzelchen übrig. In Kombination mit den aromatischen Tomätchen und den knusprig, kräftigen Schinken waren die neu gewandten unscheinbaren Linsen große Stars. Und sie wanderten gewiss nicht zum letzten Mal in die Nudel! Und da Ninive mich gerade darauf hinwies, darf dieser Beitrag an Semihas wunderbarem Hülsenfrüchte-Winterevent teilnehmen!Blogevent-Grains-Pulses

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