Gerollte Brötchen — Burma Poğaça

Bread Baking Day #77 (Einsendeschluss/last day of submission September 1, 2015)Mein Beitrag für die 77. Auflage von BreadBakingDay diesmal gehostet von Snuggs-Kitchen.

Sandra hat sich Brötchen gewünscht und diesen Wunsch will ich ihr mit meinen gerollten Brötchen erfüllen :)

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Dieses Rezept wollte ich schon lange mal ausprobieren und als ich laß, dass diesmal Brötchen und Buns erwünscht sind, musste ich sie endlich mal backen.

Dafür habe ich ein Hefeteig mit Milch, Ei und Öl geknetet.

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Daraus lassen sich auch wunderbare Brötchen backen. Mit Eigelb-Sirup bestrichen, wie links auf dem Bild, werden die Brötchen etwas dunkler. Das Brötchen rechts ist ganz normal mit Eigelb-Milch bestrichen.

Der Teig ergibt zwölf Brötchen, also habe ich sechs davon gerollt und sechs einfach zu etwas länglichen Brötchen geformt.

Das Bestreichen und Rollen der “Burma-Poğaça” verlangt etwas Geduld, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Eine schöne Alternative für Croissants :) Damit es auch gelingt, habe ich ganz viele Schritt für Schritt Fotos für Euch gemacht. Viel Spaß beim Ausprobieren. Guten Appetit! Afiyet olsun!

Zutaten:

250 ml lauwarme Milch
1 TL Trockenhefe
1 TL Zucker
550 g Mehl Type 405
1 kleines Ei
1 Eiweiß (Eigelb bitte zum Bestreichen aufheben)
50 ml neutrales Öl (Ich habe Rapsöl verwendet)
1 TL Salz

100 g Butter zum Bestreichen der Teiglinge
1 Eigelb und 1 EL Milch zum Bestreichen der Brötchen
Sesamsamen zum Bestreuen der Brötchen

Zubereitung:

  • Lauwarme Milch mit Hefe und Zucker in einer Schale verrühren und 10 Minuten gehen lassen.
  • In eine große Schüssel Mehl hineingeben. In die Mitte eine Mulde machen. Dorthin das Hefe-Zucker-Milch-Mix hineingeben. Ei, Eiweiß, Öl und Salz an den Rand der Mulde geben. Nun aus der Mitte beginnend einen schönen geschmeidigen Teig kneten. Sie können auch alle Zutaten für den Teig in die Teigmaschine geben und gut 5 Minuten kneten lassen. Den Teig zugedeckt gut 1 Stunde gehen lassen, bis sein Volumen sich sichtbar verdoppelt hat.

Dann sieht der Teig so schön flauschig aus und wenn man mit den Fingern reingreift, zischt es so leicht, als würde man die Luft rauslassen.
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  • Nach dem Gehen teilen wir den Teig in 12 Teiglinge und formen diese zu schönen runden Bällchen. Jeden dieser Teigbällchen rollen wir nun aus etwa 20 cm Durchmesser und ruhig etwas länglich wie auf dem Foto.

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  • Dann kommt das Kniffelige. Diese Teigfladen schneiden wir in Streifen und dann werden diese mit Butter bestrichen. Das erfordert etwas Geduld. Die Butter sollte aber nicht geschmolzen sein, sie soll beim Backen in den Teig schmelzen und damit diese Streifen schön knusprig machen.

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  • Nachdem wir die Teigfladen bestrichen haben, fangen wir oben in der Ecke an diese diagonal zu rollen, so entsteht ein schöner Strang Teig.Burma-Pogaca10
  • Nun legen wir diesen Teigstrang zu einem Brötchen wie eine Schnecke zusammen und stecken das Ende von unten in die Mitte. So entsteht eine schöne runde Schnecke.

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  • Die bestreichen wir mit Eigelb-Milch-Mix und bestreuen mit Sesamsamen.
  • Nun den Backofen auf 200ºC Ober-Unter-Hitze einschalten und vorheizen. In der Zeit die Brötchen gehen lassen.
  • Die Brötchen auf der mittleren Schiene bei 200ºC in etwa 20 Minuten goldbraun backen. Guten Appetit! Afiyet olsun!

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  • Wenn Sie noch einfache Brötchen formen, diese ebenfalls vor dem Backen noch einmal gehen lassen. Dann mit Eigelb-Milch-Mix bestreichen und mit Sesamsamen bestreuen. Wenn Sie statt Milch Zuckerrübensirup ins Eigelb rühren und damit die Brötchen bestreichen, werden die Brötchen etwas dunkler. Viel Spaß beim Backen und Genießen. Afiyet olsun!

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Rezension: “Lomelinos Eis” von Linda Lomelino, AT Verlag 2015

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“Lomelinos Eis” von Linda Lomelino, AT Verlag 2015

***** Ein tolles Rezeptebuch für alle Eisverrückte. Ein Buch zum Verwöhnen und Überraschen ihrer Gäste. Es ist für jeden Anlass etwas dabei, schnelle wie aufwendige Eissorten, aber auch Eis am Stiel für zwischendurch. Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

 

Linda Lomelino ist Fotografin und Autorin aus Schweden und betreibt den Blog „Call me Cupcake“. Die Junge Autorin ist schon Kult in Schweden.

In diesem Buch stellt sie uns ihre Eiskreationen für alle Gelegenheiten vor.

Im Vorwort schreibt sie, dass man mit Eis „den Alltag versüßen, Kinder auf einem Geburtstagsfest beglücken oder es als edles Dessert reichen (kann). Für jede Gelegenheit gibt es die passende Sorte“.

Sie kreiert erfrischende Fruchtsorbets, cremige Sahne-Eis-Sorten und schöne edle Eistorten. Aber auch kleine Rahmeissorten am Stiel für zwischendurch sind ebenfalls vertreten.

Linda Lomelino teilt ihr Buch in sechs Rezepte-Kapitel: Rahmeis, Sorbet und Sherbet, Eis am Stiel, Eistorten und Eisdesserts, Getränke, Garnituren und Saucen. Ein Alphabetisches Register erleichtert das schnelle Auffinden der Rezepte.

Auf einer Doppelseite gibt sie vorweg ein paar Infos zu den verschiedenen Eissorten, Zubereitungsarten, Gerätschaften sowie Zutaten und Zubereitung auch ohne Eismaschine. Sie bevorzugt kurze prägnante Infos, die klar nachvollziehbar sind und einen Animieren, gleich eine Eissorte auszuprobieren.

Die Rezepte sind klar und übersichtlich und leicht verständlich. Es ist unglaublich, wie einfach man zu Hause Eis machen kann.

Die Fotos sind ebenfalls von Linda Lomelino und sind mit viel Liebe zum Detail komponiert. Das Buch ist mit Fotos und Illustrationen sehr schön und harmonisch gestaltet und macht Freude.

Es gibt einfache und superschnelle Eissorten sowie etwas aufwendigere Eistorten für die Gäste. Egal ob sie ein schnelles Vanilleeis oder Fruchteis bevorzugen oder etwas mehr mit neuen Aromen wie Vanilleeis Deluxe, oder Straciciatella, Daim-Eis, Bananeneis, Oreo-Eis, Pasionsfruchteis, oder Farinzuckereis als Vanilleeis-Variationen, es ist für jeden etwas dabei. Sie stellt auch viele verschiedene Frucht-Rahm-Eissorten vor und kreiert auch Eissorten wie Feigen-Honig-Eis mit Madeira, Lakritzeis, Polkagris-Eis, Pistazieneis, Dulce-de-Leche-Eis mit Pekannüssen, Kokoseis, Creme-Brulee-Eis mit Macadamia-Crunch, Minzeis mit Schokostücken, Earl-Grey-Eis, Ahornsirup-Walnuss-Eis, Tiramisu-Eis, Rocky-Road-Eistorte, Neapolitanische-Eistorte, Eis-Tarte, Gebratene Bananen mit Eis und Karamellsauce, Affogato und Ice Cream Floats. Letzteres sind schöne erfrischende Getränke mit einer Kugel Eis.

Wenn man das entsprechende Waffeleisen hat, kann man auch nach ihrem Rezept die Eiswaffeln selber backen. Sie gibt viele Tipps, wie man vorgehen sollte, wie man die Eissorten servieren oder garnieren kann. Der Fantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt und das selbstgemachte Eis ist so schnell weg, dass man immer wieder aufs neue Rezepte ausprobieren kann.

Ein schönes Buch für alle Eisverrückte mit vielen schönen Rezepten und Ideen.

Natürlich habe ich auch ein paar Rezepte in der heißen Sommersaison ausprobiert:

ErdbeersorbetAls erstes habe ich ein erfrischendes Erdbeersorbet gemacht. Es ist so einfach und das Beste zur Abkühlung, deshalb habe ich es noch einige Male in der Erdbeerzeit wiederholt. Einfach und Lecker.

Himbeer-Cheese-Cake-Eis

 

 

Dann wollte ich ein Rahmeis mit Himbeeren  und habe mich für die Himbeere-Cheesecake-Eis entschieden. Die sind mit Vollkornbutterkeksen. Ein schön cremiger Genuss mit Rahm und Frischkäse.
Kirsche-Schokolade-Mandel-Eis

 

Als nächstes habe ich ein Kirsch-Schoko-Mandel-Eis ausprobiert. Hier wird die weiße Schokolade geschmolzen und in die Eismasse eingerührt. Zum Schluss kommen noch geröstete Mandeln dazu. Ein Gedicht.

Schnelles-Vanilleeis

 
Natürlich darf ein Vanilleeis nicht fehlen. Ich habe mich für die Variation ohne rohe Eier entschieden. Vanilleeis geht immer und jeder mag es, deshalb war diese als erstes weggeschleckt.

Tiramisu-eis

 

Zum Abschluss musste ich einfach noch ein Tiramisu-Eis probieren. Hier wird eine Schoko-Kaffee-Sauce gerührt, die mit der Mascarpone-Eismischung in die Form geschichtet wird. Deshalb gibt es eine schöne Maserung, man könnte das Eis auch in Scheiben schneiden und mit der Schoko-Kaffee-Sauce servieren. So oder so einfach lecker.

Fazit:***** Ein tolles Rezeptebuch für alle Eisverrückte. Ein Buch zum Verwöhnen und Überraschen ihrer Gäste. Es ist für jeden Anlass etwas dabei, schnelle wie aufwendige Eissorten, aber auch Eis am Stiel für zwischendurch. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Rezension: “Kräuter. Vierzig Kräuter und hundertvierzig Rezepte“ von Tanja Grandits, AT Verlag 2015

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„Kräuter. Vierzig Kräuter und hundertvierzig Rezepte“ von Tanja Grandits, AT Verlag 2015

*****Noch nie war Kräuterkunde so spannend, so leidenschaftlich, so inspirierend und so voller Genuss. Ein Muss für alle Kräuter und Gewürzeliebhaber. Sehr schöne und leckere Kreationen. Es gefällt mir, mit welcher Leichtigkeit die Autorin die Kräuter kombiniert und überraschende Köstlichkeiten zaubert. Einfach Großartig!

Tanja Grandits ist Chefin der legendären mit zwei Michelin-Sternen bewerteten Restaurants „Stucki“ in Basel. Von GaultMillau wurde sie mit 18 Punkten und als „Koch des Jahres 2014 ausgezeichnet. Sie ist bekannt für ihren Virtuosen Umgang mit Aromen, Gewürzen und Texturen. Daneben schreibt sie als Kolumnistin in verschiedenen Printmedien und ist Autorin mehrerer erfolgreicher Bücher im AT-Verlag.

Das Buch von Tanja Grandits ist festgebunden und sehr schön gestaltet. Die Kräuter sind in schönen klaren Fotos sehr anschaulich dargestellt. Die Fotos sind einladend und machen Freude. Die Kapiteleinführungen sind doppelseitig in Grüntönen gehalten und mit weißen Illustrationen von Kräutern versehen. Die Gesamtgestaltung macht Freude: klassisch, schlicht und schön.

Dieses Buch besteht aus zwei Teilen: zum einen die Kräuterkunde, die in Unterkapitel eingeteilt ist, daneben der Teil mit den Rezepten. Alle Kapitel leitet die Autorin mit kleinen Texten ein.

Im Vorwort schreibt Tanja Grandits, dass sie am liebsten einen riesengroßen Kräutergarten mit vielen Beeten, Feldern und Gewächshäusern hätte, um großzügig all ihre geliebten Kräuter anzubauen. Kräuter wachsen zu sehen, bereite ihr einfach pure Freude. Sie schreibt: Die Farbe Grün ist die Farbe der Mitte. Sie ist die Farbe des Frühlings, der Zufriedenheit und der Lebendigkeit. Es mache ihr große Freude, im kräuterbegrünten Alltag aus der Fülle der Natur Geschmack, Vitalität und Lebensfreude zu tanken.

Nach einer kurzen Einführung zum Thema Küchenutensilien sowie Kräuter ernten, waschen, aufbewahren, verarbeiten und konservieren, widmet sie sich ihren geliebten Kräutern. Sie hat für dieses Buch die Kräuter nach ihrem Geschmack unterteilt: in milde, süße, zitrusartige saure, anisartige, bittere herbe, würzige und Kräuterblüten.

Sie schreibt über die Kräuter, wie über alte Bekannte oder Erlebnisse. Sie liebt ihre Pflanzen und erzählt uns, wie sie dazu kam, sie zu testen, wie sie sie verwendet und womit sie gut zu kombinieren sind und warum sie gerade diese Variante besonders liebt. Sie erzählt von den Pflanzen und schwärmt von den Gerichten, die sie am liebsten mit diesen speziellen Kräutern zubereitet.

Wenn Sie über Anbau, Zucht und Klimavoraussetzungen lesen wollen, dann ist das nicht das richtige Kräuterbuch. Hier geht es um die Verwendung der Kräuter in der Küche, um ihren Zauber. Niemand kann das so schön in Worte fassen wie Tanja Grandits. Sie liebt ihre Kräuter und inspiriert vom Duft und Aussehen schafft sie unglaubliche Genüsse. Nie war Kräuterkunde so spannend, so leidenschaftlich, so inspirierend und genüsslich unterhaltsam.

Wussten Sie, dass die Gartenmelde „Bonne Femme“ in Frankreich genannt wird. Tanja Grandits schreibt dazu: „Ich bin froh, hab ich doch mit der Gartenmelde die „gute Frau“, die gute Seele, in meinem Gartenbeet“.

Für mich gehörte Lorbeer immer zu Fleischgerichten oder wenn ich Schmorgerichte mit Sauce gekocht habe. Bei Tanja Grandits habe ich erfahren, dass frischer Lorbeer ganz toll mit Beerenkompott oder Salat mit Zitrusfrüchten schmeckt. Das werde ich ausprobieren.

Die 140 Rezepte sind aufgeteilt nach: Aperitif, Salat, Suppe, Fisch, Fleisch, Vegetarisch, Desserts, Gebäck, Getränke und Basics. Das Stichwortverzeichnis ist ebenfalls nach diesen Kapiteln sortiert. Die Rezepte sind klassisch aufgebaut, eine Spalte mit den Zutaten und daneben eine Spalte mit den Zubereitungsschritten. Die Beschreibungen sind klar, gut verständlich und einfach nachzuvollziehen.

Die Rezepte sind inspirierend. Man möchte sich gleich einen Kräutergarten anlegen und gleich loslegen. Ich werde wohl einige Zeit brauchen, bis ich zur richtigen Kräuterzeit die Rezepte nach kochen oder backen kann. Allein bei den Aperitifs bin ich schon hängen geblieben. Kichererbsen mit Minze, Macadamianüsse mit Estragon, Haselnuss-Fenchel-Crunch mit Rosmarin, Liebstöckel-Quinoa-Cracker, Pesto-Piztazien-Cantucci, und und und. So ging es in jedem Kapitel weiter: Kräuter-Pinienkern-Salat mit Löwenzahn und Zimtöl, Wurzelgemüse-Salat mit Melisse und Kardamom, Gurken-Sesam-Salat mit Kapuzinerkresse und Fenchelblüten, Sellerie-Suppe mit Salbei und Roquefort, Tomaten-Amarant-Suppe mit Schafskäse und Bronzefenchel, Kürbis-Kokossuppe mit Crevettenknödel und Fenchelblüten, Brunnenkresse-Piment-Suppe mit Pistazien Gremolata, Zander-Verveine-Gebeizt mit Zucchini und Grüntee-Joghurt, Forellen-Kardamom-Ceviche mit Fenchel und Zitrone, Zander mit Rosmarinhonig und Rösttobinambur, Lammrücken mit Estragon-Honig Erbsen und Bergkäse-Flan, Berglamm-Karree in Thymian, Kalbsrücken mit Pistazien-Polenta und Estragonöl, Maispoularden-Limetten-Curry mit Sellerie und Thaibasilikum-Öl, Zucchini-Mitsuba-Frittata mit Korianderblüten, Rucola-Mokka-Risotto mit Bergkäse-Crunch, Erbsen-Gerste mit Minze und Miso-Hollandaise, Spinat-Tagliatelle mit Dill und Limette, Rosmarin-Lavendelbrot,Schokoladen-Ingwer-Cake mit Zitronengras, Bananen-Kerbel-Smoothie, Pfefferminz-Buttermilch-Lassi und viele weitere Getränke und viele Basics insgesamt 140 Rezepte zum nachmachen. Viel zu tun, fangen wir mit der Kräuterzucht an. Ein schönes Buch zum Stöbern und neu Entdecken. Lassen Sie sich inspirieren.

Natürlich habe ich auch ein paar Rezepte ausprobiert:

Haselnuss-Kräuter-Snack1Haselnuss-Rosmarin-Fenchel-Knusper

Zu meinen Lieblingsgewürzen gehört auch der Rosmarin. Mit Tanja Grandits Anleitung habe ich ein Snack “Haselnuss-Rosmarin-Fenchel-Knusper” mit viel Rosmarin gebacken. Herrlich! Es ist unglaublich aber man schmeckt den einen Teelöffel Fenchel stärker heraus als die drei Esslöffel Rosmarin.

 

Kartoffeln-RuccolapestoAls Vorspeise gab es frische Ruccolapesto mit Kartoffelecken. Einfach lecker.

Kalbshaxe mit Lorbeer und Salbei

 

 

 

 

Zum Hauptgang habe ich Kalbshaxe mit Lorbeer und Salbei und Casis-Zwiebeln gemacht. Die Casis-Zwiebeln passen herrlich zu diesem Schmorgericht (wird für andere Speisen vorgemerkt). Das Fleisch zergeht richtig auf der Zunge.

 

Sesam-Dill-Körner-KnäckeDiese knusprigen Knäckestangen haben mich einfach angelacht. Die Fülle mit viel frischem Dill und Körnern ist einfach herrlich. Erstaunlicherweise schmeckt man hier den Fenchel auch deutlicher heraus. Der Dill streichelt mit einem zarten Hauch den Gaumen. Wir stellten uns an den Backblech und futterten munter los. Ich musste die paar fürs Foto klauen und schnell verewigen :).

Petersilien-ÖlEin Kräuteröl mußte ich auch ausprobieren und habe ein Petersilienöl hergestellt. Jetzt weiß ich endlich, wofür ich die Kaffefilter aufbrauchen kann :) Man braucht etwas Geduld, aber Tropfen für Tropfen füllt sich das Glas. Die grünen Petersilienöltupfer sehen auf dem Teller toll aus.

*****Noch nie war Kräuterkunde so spannend, so leidenschaftlich, so inspirierend und so voller Genuss. Ein Muss für alle Kräuter und Gewürzeliebhaber. Sehr schöne und leckere Kreationen. Es gefällt mir, mit welcher Leichtigkeit die Autorin die Kräuter kombiniert und überraschende Köstlichkeiten zaubert. Einfach Großartig!

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Rezension: „Einmachen. Konfitüren, Chutneys, Sirupe, Liköre, Essige, Eingelegtes und Saucen“ , ein River Cottage Handbuch von Pam Corbin, AT Verlag 2015

Einband„Einmachen. Konfitüren, Chutneys, Sirupe, Liköre, Essige, Eingelegtes und Saucen“ , ein River Cottage Handbuch von Pam Corbin, AT Verlag 2015

*****Ein unbedingtes Muss! Gehört zur Grundausstattung jeder Küche. Nicht nur eine Fundgrube für Alle, die gern heimische Produkte aus dem Garten oder vom Markt für den Winter haltbar machen wollen. Zaubern Sie nach guter alter Tradition leckere Marmeladen, Gelees, Öle, Liköre, Chutneys und Saucen für ihre Familie und Freunde.

Im Vorwort schreibt Hugh Fearnley-Whittingstall, dass er von „Pam the Jam“ zum erstenmal in Zusammenhang mit ihrer Manufaktur „Thursday Cottage Preserves“ gehört hatte, die bekannt dafür ist, dass sie auf ganz altmodische Art und Weise in der heimischen Küche aus bodenständigen Zutaten Konfitüren herstellt. So war es für ihn selbtverständlich, dass er sie holte, als er Kurse zum „Einmachen“ im River Cottage plante.

Pam Corbin hatte mit Ihrem Ehemann die Manufaktur „Thursday Cottage Preserves“ im Jahre 1963 im gleichnamigen Cottage gegründet und diese bis 2002 geführt. Sie ist in England die „Grande Dame des Einmachens“. In jeder Zeile, die aus ihrer Feder stammt, spürt man ihre Leidenschaft für die Produkte, die sie verwendet und herstellt.

Früher war das „Einmachen“ mehr eine Notwendigkeit, damit man im Winter noch etwas hatte, wenn frische Zutaten rar waren. Heute mit der freien Marktwirtschaft und Erdbeeren über das ganze Jahr hinweg, verschieben sich die Bedürfnisse. Alles kann man immer irgendwo kaufen, wenn nicht im Laden um die Ecke, dann bestimmt im Internet. So ist in den letzten Jahrzehnten das Einmachen zu einer Angelegenheit von Müttern und Großmüttern verkommen. Aber seit ein paar Jahren scheint sich etwas in der neuen Welt zu bewegen. Die Menschen legen mehr Wert auf saisonale Produkte und Genüsse und kochen selbst zu Hause ein. Man möchte selbst bestimmen, was im Marmeladenglas drin ist und wenn möglich heimische Produkte der Saison verwenden.

Da kommt das Buch von Pam Corbin gerade zur richtigen Zeit. Wir können viel von ihren jahrzehntelangen Erfahrungen lernen. Wenn sie erzählt, klingt alles sehr logisch und sooo einfach. Das macht eine gute leidenschaftliche Lehrerin aus.

Ich gehöre zu der Großmutter-Mutter-Fraktion. Da ich bei meinen Großeltern aufgewachsen bin, war es für mich immer selbstverständlich, Marmelade und Konfitüre in der Saison zu kochen und Tomatensauce für den Winter in Gläser zu füllen. Aber es gibt ein paar Kleinigkeiten, die mich immer noch beschäftigten und die ich nicht lösen konnte. Meine Großmutter war zu schnell von uns gegangen, so dass ich sie nicht mehr fragen konnte, warum manche Früchte einfach gelieren und andere nicht und warum wird die Schale von einigen Früchten schnell breiig und bei anderen kann ich Stunden kochen und sie bleiben hart oder warum schäumt die eine Marmeladenmischung so auf und andere nicht oder warum wird mein Gelee nicht so schön klar wie andere. Was schon wie ein Fragenkatalog für einen Chemiker aussieht, ist für Pam mit einfachen Bemerkungen schnell zu beantworten. Sie schreibt ganz klar und nachvollziehbar, wie man welche Früchte kochen soll und worauf man achten muss. Sie hat für alle meine Fragen eine einfache und verständliche Antwort. Für mich brachte das Buch sehr viele Aha-Erlebnisse; ich habe viel gelernt. Alle meine anderen Einmachbücher voller interessantester Rezepte kann ich nun aussortieren und entsorgen.

Pam Corbin führt uns in den ersten Kapiteln (Jahreszeiten und die Regeln) in die Grundlagen des „Einmachens“ ein und motiviert uns, saisonale einheimische Produkte zu verwenden und eigene Rezepturen zu entwickeln. Sie hat das Buch in fünf Rezept-Kapiteln eingeteilt: Konfitüren, Marmeladen & Gelees, Pickles, Chutneys & Relishes, Sirupe, Liköre & Essige, Eingemachte Früchte & Gemüse, Saucen, Ketchups & Ölkonserven.

Natürlich beginnt der Rezepteteil mit zwei Variationen zu „Marmelade aus Bitterorangen“. Wir finden Rezepte zu Erdbeer- und Himmbeerkonfitüre, Johannisbeergelee und Konfitüre, Rhabarberkonfitüre, Pflaumenkonfitüre, Blütengelees, Lemon Curd Variationen, beliebte Chutneys, Relishes, in Essig Eingelegtes, Liköre, verschiedenen Öle und Essige, Schmortomatenketchup und vieles vieles mehr. Mit 75 Rezepten gibt sie uns ein gutes Fundus.

Ihre Rezepte sind klar formuliert, leicht zu verstehen und nachzuvollziehen und sie funktionieren prima. Zu jedem Rezept schreibt sie ausführlich worauf man achten muss, wie man eventuelle Probleme lösen kann und wie die Sachen hundertprozentig funktionieren. Es fühlte sich so an, als würde sie neben mir stehen und mich anleiten und mir auf die Finger gucken. Ein gutes Gefühl. Sie gibt mir Sicherheit und zeigt, dass man mit einfachen Küchenutensilien für tolle Sachen “Einmachen” kann. Für mich sind die Erläuterungen, Erfahrungsberichte und Anwendungstipps die absoluten Grundlagen, auf die ich aufbauen kann.

Natürlich habe ich auch einiges schon einmal ausprobiert.

Aprikosen-und-KirschmarmeladeZuerst habe ich nach der Anleitung von Pam meine beiden Lieblingsmarmeladen gekocht. Ich hatte köstliche reife Aprikosen und süße knackige Schwarzkirschen mitgebracht und wollte nach türkischer Manier Konfitüre mit ganzen Früchten kochen, so wie früher meine Großmutter. Ich habe mir alles notiert, worauf ich achten muss und habe bewusst auf zusätzliches Pektin verzichtet. Herrlich und so lecker :) :) :) .

 

MinzsirupZitronensirup

Die Hitze in Deutschland verleitete mich zur Groß-produktion an Minzsirup und Zitronensirup. Wir haben beides ausprobiert und auch mal zusammen gemischt und sind zu der Überzeugung gekommen, dass uns der Zitronensirup als Kaltgetränk erfrischender schmeckt als das Minze-Kaltgetränk. Letzteres ist aber ein lecker süffiger Genuss am Abend. Beides einfach lecker mit kaltem Mineralwasser.

Gemüseboullion1Gemüseboullion2Gemüsebouillon3Dann habe ich mir ein frisches Gemüsebouillon-Mix mit frischem Koriander gemacht.

LemonCurd1LemonCurd2

LemonCurd3LemonCurd4

Natürlich musste ich auch ein Lemon-Curd mit Apfel ausprobieren. Einfach lecker.

Als nächstes kommt Schmortomatenketchup.

Fazit: *****Ein unbedingtes Muss! Gehört zur Grundausstattung jeder Küche. Nicht nur eine Fundgrube für Alle, die gern heimische Produkte aus dem Garten oder vom Markt für den Winter haltbar machen wollen. Zaubern Sie nach guter alter Tradition leckere Marmeladen, Gelees, Öle, Liköre, Chutneys und Saucen für ihre Familie und Freunde.

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Rezension: „Geniessen im Garten. Die schönsten Rezepte und Deko-Ideen für den Garten“ Callwey Verlag 2015

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„Geniessen im Garten. Die schönsten Rezepte und Deko-Ideen für den Garten“ Callwey Verlag 2015

***** Ein wunderschönes Buch für jeden Blumenliebhaber und Genießer mit vielen neuen Ideen zum Verwöhnen der Gäste im Freien. Hier werden Gestaltungsideen mit Dekorationsideen und Rezeptideen zu einem vollkommenen Genuss mit allen Sinnen zusammengestellt. Es macht Freude schon allein darin zu Blättern.

Von den ersten warmen Sonnenstrahlen im Frühling bis hin zum goldenen Herbst bietet der Garten eine wunderbare Bühne für die Bewirtung von Freunden und Familie. Dieses Callwey Buch zeigt uns, wie der eigene Garten für verschiedene Anlässe im Jahr am schönsten präsentiert werden kann. Mit zahlreichen Deko-Ideen und vielen leckeren Rezepten liefert dieses Buch einen schönen Fundus für das Gelingen einer Gartenparty mit Freunden und Familie.

Schon der schöne Einband lädt zum Verweilen und Genießen ein. Man möchte gleich zum Aprikosenkuchen greifen. Beim Anblick des schönen Fotos bilde ich mir ein, den Lavendelduft in der Nase zu spüren.

Das Vorwort fängt mit einem Zitat von Francois VI. Duc de la Rochefoucauld (1613-1680) an: „Essen ist ein Bedürfnis, Genießen eine Kunst.“

Und Genießen lässt sich am Besten unter freiem Himmel. Wer sehnt sich nicht, nach den schön gedeckten Tischen im Süden Frankreichs. Das Konzert der Grillen, der sanfte Windhauch in den Haaren, der Duft von Lavendel in der Nase und saisonale Köstlichkeiten, die den Gaumen verwöhnen, vollenden den Genuss mit allen Sinnen. Unter diesem Hintergrund scheint die Redaktion „Wohnen und Garten“ im Callwey Verlag dieses wunderschöne Buch entwickelt zu haben. Die Jahreszeiten im Garten werden zu Genussinseln durch das Gartenjahr. Jeder Monat wird ausgiebig zelebriert. Mit dem zarten Grün im Frühjahr geht es los. Es wird schön geschmückt und für das erste Gartenfest gedeckt und genossen mit Fritata, Quiche, Pie, Spinatkuchen und Petits Fours. Da können Familie und Freunde kommen. Ein Nachmittagstee nach englischem Vorbild mit Scones, Muffins und Quarktorte mit Rhabarber darf natürlich in einem Gartenbuch nicht fehlen. Jedes Thema wird mit einem einleitendem Text vorgestellt und mit Dekorationsideen und Tipps versehen. Dann erst kommen die Rezepte, zumeist drei bis vier Rezepte. Ab und an sind kleine Tipps und Rezepte zwischen den Rezeptseiten verstreut, wie kleine Wiesenblumen. Die wunderschönen stimmungsvollen Fotos runden das ganze Sinneserlebnis ab.

Auf 160 Seiten widmet der Callwey Verlag sich dreißig Garten-Genuss-Themen zu wie zum Beispiel: Grüß Gott lieber Frühling, Blütenparade in Töpfen, Beschwingte Teestunde, Auftakt mit fröhlichen Farben, Osterbrunch, Farbenfroh in den April, Ein Fest in Pastell, Mit Spargel in den Frühling, Geheime Paradiese, Auftakt mit alten Rosen, Mußestunden im Freien, Zu Gast bei Claude Monet, Kräutergenuss im Grünen, Ein Nachmittag unter Freundinnen, Kaffeeklatsch zur blauen Stunde, Rendezvous mit Dahlien, Picknick in der Heide, Ein Fest für Flammkuchen und vielen Variationen mit Rosen, Rhabarber, Erdbeeren, Pfirsichen, Holunder, Thymian und vieles mehr.

Vom Frühling bis in den späten Herbst werden die Schönheiten im Garten hervorgehoben und zum Genießen Rezepte und Deko-Ideen vorgestellt. Die schön bepflanzten Körbe und Töpfe machen sich auch gut auf der Fensterbank oder auf dem Balkon. Man kann sein Ruhe-Blumen-Oase auch ins Haus oder auf den Balkon holen und das Sein einfach genießen. Da Bilder manchmal mehr sagen als Worte habe ich ein paar Doppelseiten für euch abgebildet.

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Die Vielfalt der Ideen ist einfach überwältigend. Ich werde noch einige Zeit brauchen, bis ich die Ideen für mich realisieren kann. Aber bis dahin nehme ich gern das Buch in die Hand und träume von den schönen Erholungsinseln im Garten.

Natürlich habe ich auch einige Rezepte ausprobiert:

SpargelEs ging los mit Spargelzeit. Neben vielen Rezepten bietet das Buch auch schöne praktische Tipps für den Alltag.

 

 

Feldsalat mit Blaubeeren und Gorgonzola

 

Der Salat mit Blaubeeren und Gorgonzola war der Hit und wird unter Lieblingsrezepte weitergeführt.

Monets-Kräutersuppe

 

 

Natürlich musste ich auch als Fan die Kräutersuppe von Monet nachkochen. Bei mir ist die Suppe aber dunkler geworden und ich habe deshalb noch etwas Rahm eingerührt.

Gefüllte-Pfirsiche

 

 

Pfirsiche sind ein absolutes Highlight im Sommer. Deshalb gab es viele Pfirsiche im Obstkorb, so haben wir auch die gefüllten Pfirsiche genossen. Ein Gedicht!

Zwetschgenkuchen mit Zimtzucker

 

 

Als ich die ersten Zwetschgen auf dem Markt sah, musste ich natürlich schnell noch den Zwetschgenkuchen ausprobieren. Der Zwetschgenkuchen-Teig war für mich ein Ahaerlebnis. So luftig und locker. Einfach toll. Der Kuchen war im Nu weg, wird aber noch öfters gebacken.

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Scones2Als Teeliebhaberin musste ich natürlich auch die Scones nach backen. Einfach lecker mit selbstgemachter Kirschmarmelade. Die Scones habe ich bewußt kleiner geformt und meine Gäste waren begeistert. Die luftig-samtigen Scones schmecken auch ohne alles als „Plätzchen“ lecker.

 

 

Fazit:***** Ein wunderschönes Buch für jeden Gartenliebhaber und Genießer mit vielen neuen Ideen zum Verwöhnen der Gäste im Freien. Hier werden Gestaltungsideen mit Dekorationsideen und Rezeptideen zu einem vollkommenen Genuss mit allen Sinnen zusammengestellt. Es macht Freude schon allein darin zu Blättern.

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„Light & Easy. Healthy recipes for Every Day“ by Hugh Fearnley-Whittingstall, by Bloomsbury Publishing“Light & Easy. Gesunde Rezepte ohne Weizen und Milchprodukte“ von Hugh Fearnley-Whittingstall, AT Verlag 2015

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„Light & Easy. Healthy recipes for Every Day“ by Hugh Fearnley-Whittingstall, by Bloomsbury Publishing

***** A wonderful cookbook that belongs in every kitchen. It is full with many ideas and new delicious combinations and delightful compositions without dairy products and wheat. Simple food celebration. A must have!

Hugh Fearnley-Whittingstall is a well-known British TV chef, award-winning food journalist and food activist who advocates for biological, regional, sustainable and animal friendly produced food. In his popular television program “River Cottage” he talks about life in the country, and tells stories about his experience in his orchard and vegetable garden.

The author started his cooking career as a sous chef in the “River Café” in London. After that he worked as a journalist. His television career began with “Cook on the Wild Side”. Hugh Fearnley-Whittinghall moved from London to his holiday property “River Cottage” at the border to Devon / Dorset in 1997. Since then, he has filmed a series of “River Cottage” programs. Here his comitment to organic gardening and animal welfare began. Meanwhile, “River Cottage” became more than just a place for the telecast.

The beautiful photos are from Simon Wheeler, who finds always a way to show the simple minimalist food in all its beauty. Additional elements of the visual design are the illustrations by Mariko Jesse. The composition of photos and illustrations form a harmonious and beautiful book.

Hugh Fearnley-Whittingstall responds with this book to the needs of people who require for health reasons food without milk and wheat products. More and more people have problems with particularly wheat, but can still enjoy other cereals. Researches show that the wheat has changed significantly in recent decades. The author shows baking recipes with corn, buckwheat or rye. Instead of milk or dairy products the autor uses almond milk and cashew-cream.

Hugh Fearnley-Whittingstal has additionally provided the vegan food with a symbol. The title “Light & Easy” reveals the guideline for this cookbook. The meals are light, because of the lack of dairy products and wheat and they are easy to prepare.

This cookbook is divided into eleven chapters: Introduction, breakfast, baking, soup, salad, fish, meat, vegetables, fruits, sweets, ingredients. I want to emphasize especially the chapters breakfast and fruit: Here we can find very simple and light meals that require little time, thus everyone can find something light and easy for breakfast. Hugh Fearnley-Whittingstall simply shows simple food with a twist like grapefruit with pepper, berry fruit with spice, banana with lime, strawberries with almonds, polenta with honey, various smoothies like Pina Colada smoothie, berry smoothie, but also pumpkin pancakes, scrambled eggs with herring, masala omelette, raspberry lime-date salad, pineapple with brown sugar and allspice, apple with basil and pine nuts, and many more.

Each chapter is introduced by a text. The recipes are built in classic way, first the ingredients list then the preparation steps. The explanations are clear and easy to understand. You will also find variations just below the preparation steps. Almost all recipes are illustrated with a full-page photo.

In the chapter soups, you will find many easy recipes for cold fresh and fruity soups such as peas and spinach soup, carrot and apple soup, beetroot soup, Waldorf soup, gooseberry gazpacho, Nectarine soup with raspberries or very green soup. You will also find hot soups in that chapter. The author gives the dishes a special touch just by using some spices or herbs such as “pears and blueberries with thyme and dates with cracked pepper” or “quinoa gooseberry tabbouleh with fresh mint leaves, allspice and cinnamon” or “roasted pumpkin with garlic, chicory, blackberry and thyme “. In this book, one is forced to his happiness. Although the compositions sometimes sound strange, the result is surprisingly good.

Hugh Fearnley-Whittingstall takes the best ideas from the kitchens of the world, especially the Mediterranean region and combines them with the preferences of British and creates a new recipe. His compositions are brave and full of surprises. Here are some recipe examples: Salad with braised parsnips and apples, Fischorizo ​​with broad beans, pigeon with cabbage and star anise, lamb with green beans and mint, chicken with lentils and rosemary, Jerusalem artichoke puree with capers and olive pesto, beetroot burger, new potatoes braised with lettuce, roasted carrots with sesame seeds, prunes and honey star anise granita, peach with crumble, fruit cake with cider, and many more.

After the chapters for the recipes we find a detailed glossary of ingredients used. The baking recipes without gluten are seperately listed. At last we find the alphabetical recipe register.

Of course I’ve tried a few recipes and I am sure many will follow.

Bananen-Limone“Banana with Lime”: We started with “banana with lime”. This is a a delightful way to enjoy bananas. So fresh and good.

Forelle

 

 

 

“Trout with Chermoula”: With fresh fish from the market, I cooked the “Trout with Chermoula”. It is so simple and so delicious, that we had it already several times.

Würzige Hühnerleber auf Gurke

 

 

“Chicken Liver on Cucumber”: This spicy “Chicken liver on cucumber” is a delicious light dinner and thanks to the cucumber it tastes fresh and light.

Kokosmakronen

 

 

“Coconut Macaroons”: For tea I baked some “coconut macaroons”. My first fluffy coconut macaroons. A Pleasure! Next time I will try them with chocolate topping.

 

 

Conclusion: ***** A wonderful cookbook that belongs in every kitchen. It is full with many ideas and new delicious combinations and delightful compositions without dairy products and wheat. Simple food celebration. A must have!


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„Light & Easy. Gesunde Rezepte ohne Weizen und Milchprodukte“ von Hugh Fearnley-Whittingstall, AT Verlag 2015

***** Ein wunderschönes Kochbuch das in jede Küche gehört. Das Buch ist voll mit vielen Ideen und neuen köstlichen Kombinationen und genussvollen Kompositionen ganz ohne Milchprodukte und Weizen. Die einfache Schönheit guter Zutaten werden zelebriert. Ein Muss für Alle, die auf Milch und/oder Weizen verzichten müssen oder wollen.

Der Autor Hugh Fearnley-Whittingstall ist ein sehr bekannter britischer Fernsehkoch, mehrfach ausgezeichneter Food-Journalist und Lebensmittelaktivist, der sich ohne Kompromisse für biologische, regionale, nachhaltig art und tiergerecht produzierte Lebensmittel einsetzt. In seiner beliebten Fernsehsendung „River Cottage“ erzählt er auf seine charmante Art vom Leben auf dem Lande, von seinen Erfahrungen als Selbstversorger und Gemüseanbauer. Er möchte, ein Bewusstsein für gute und gesunde Zutaten stärken und hofft, dass die Menschen ihre Essgewohnheiten verändern.

Der Autor begann seine Kariere als Sous-Chef im „River Café“ in London. Danach arbeitete er als Journalist. Seine Fernsehkarriere begann Hugh Fearnley-Whittingstall mit „Cook on the Wild Side“ und bekam mit seinem Umzug nach Devon/Dorset im Jahre 1997 in sein vormals Feriendomizil „River Cottage“ eine neue Wendung. Seitdem hat er eine Reihe von „River Cottage“ Programmen gedreht. Damit begann auch sein Engagement für den biologischen Obst- und Gemüseanbau und artgerechte Tierhaltung. Mittlerweile ist „River Cottage“ mehr als nur ein Ort für die Fernsehsendung.

Die klaren wunderschönen Fotos sind von Simon Wheeler, der immer wieder einen Weg findet die einfachen minimalistischen Speisen in ihrer ganzen Schönheit apperitanregend in Szene zu setzen. Ergänzt wird die optische Gestaltung durch die wunderschönen Strichzeichnungen und Illustrationen von Mariko Jesse. Die Komposition von Fotos und Illustrationen ergeben ein harmonisches Ganzes.

In der Einleitung teilt der Autor seine Gedanken zu gesunder Ernährung und artgerechter Tierhaltung mit und warum er sich zu diesem Buch entschlossen hat. Er möchte nur Alternativen und neue Impulse für die geben, die aus gesundheitlichen Gründen auf Weizen oder Milchprodukte verzichten müssen. Er erzählt uns auch von seinen Selbstversuchen und Erfahrungen.

Mit diesem Buch geht Hugh Fearnley-Whittingstall auf die Bedürfnisse der Menschen ein, die aus gesundheitlichen Gründen auf Milch und Weizenprodukte verzichten müssen. Darauf bezieht sich das “light” im Titel. Es ist kein Dietbuch, sondern ein Kochbuch mit Rezepten ohne Milchprodukte und Weizen. Immer mehr Menschen haben Probleme mit insbesondere Weizen, können aber andere Getreidesorten weiterhin zu sich nehmen. Forschungen zeigen, dass der Weizen in den letzten Jahrzehnten sich entscheidend verändert hat. Der Autor zeigt Backrezepte mit Mais, Buchweizen oder Roggen und verwendet hauptsächlich Mandelmilch und Cashewcreme statt Milch oder Sahne.

Hugh Fearnley-Whittingstal hat zusätzlich die veganen Speisen mit einem Symbol versehen. Der Titel „Light&Easy“ verrät auch die Leitlinie für dieses Kochbuch. Die Speisen sind im Handumdrehen zubereitet und auf dem Tisch.

Das Kochbuch ist in neun Rezepte-Kapitel eingeteilt:Frühstück, Backen, Suppe, Salat, Fisch, Fleisch, Gemüse, Obst, Süßes. Die Kapitel Frühstück und Obst möchte ich besonders hervorheben; hier finden wir wirklich sehr einfache und leichte Speisen, die kaum Zeit benötigen, schließlich sollte keiner ohne Frühstück aus dem Haus. Hugh Fearnley-Whittingstall zeigt einfach schnelle Speisen wie Grapefruit mit Pfeffer, Beerenobst mit Gewürzen, Bananen mit Limetten, Erdbeeren mit Mandeln, Knuspermüsli, Polenta mit Honig, verschiedenen Smoothies wie Pina-Colada Smoothie, Beeren-Smoothie, aber auch Kürbiskern-Pfannkuchen, Rührei mit Hering, Masala-Omelett, Himbeer-Dattel-Limetten-Salat, Ananas mit Rohrzucker und Piment, Apfel mit Basilikum und Pinienkernen und vieles mehr.

Jeder Kapitel wird mit einem Text eingeleitet. Die Rezepte sind klassisch aufgebaut, erst die Zutatenliste dann die Zubereitungsschritte. Die Ausführungen sind klar formuliert und gut nachzuvollziehen. Die Rezepte hat der Autor mit ein paar Zeilen Anmerkungen versehen. Teilweise sind noch Variationen und Tipps nach den Zubereitungsschritten aufgelistet. Fast alle Rezepte sind mit einem ganzseitigen Foto dargestellt.

Bei den Suppen finden wir auch kalte Suppen wie Erbsen-Spinat-Suppe, Karotten-Apfel-Suppe, Rote-Bete-Suppe, Waldorf-Suppe, Stachelbeer-Gazpacho, Nektarinensuppe mit Himbeeren oder die sehr grüne Suppe. Natürlich sind auch die heißen Suppen vertreten. Auffällig sind die ungewöhnlichen Kombinationen mit Früchten, Gewürzen und Kräutern wie zum Beispiel „Birnen und Heidelbeeren mit Thymian und Datteln mit gemahlenem Pfeffer“ oder „Quinoa-Stachelbeer-Taboulé mit frischer Minze, Piment und Zimt“ oder „Gerösteter Kürbis mit Knoblauch, Chicoree, Brombeeren und Thymian“. Bei diesem Buch wird man zu seinem Glück gezwungen. Auch wenn die Kompositionen manchmal seltsam klingen, das Ergebnis ist überraschend gut. Da freut sich nicht nur der Gaumen.

Hugh Fearnley-Whittingstall nimmt die schönsten Ideen aus den Küchen der Welt und insbesondere der Mittelmeerregion und kombiniert diese mit den Vorlieben der Briten und kreiert daraus ein neues Rezept. Seine Kompositionen sind mutig und voller Überraschungen. Hier einige Rezeptbeispiele: Salat mit geschmorten Pastinaken und Äpfeln, Fischorizo mit dicken Bohnen, Taube mit Kohl und Sternanis, Lamm mit grünen Bohnen und Minze, Huhn mit Linsen und Rosmarin, Tobinamburpüree, Kapern-Oliven-Pesto, Rote-Bete-Burger, neue Kartoffeln mit Kopfsalat geschmort, geröstete Karotten mit Sesam, Pflaumen-Honig-Sternanis-Granita, Pfirsich mit Streusel, Früchtebrot mit Cidre, und vieles mehr.

Im Anschluss an die Rezepte finden wir ein ausführliches Glossar zu den verwendeten Zutaten. Diesem sind die Backrezepte ohne Gluten angeschlossen. Erst danach kommt das alphabetische Rezeptregister, das das schnelle Auffinden der Rezepte erleichtert.

Natürlich habe ich auch einige Rezepte ausprobiert und viele werden noch folgen.

Bananen-Limone„Bananen mit Limette“: Angefangen haben wir mit „Bananen mit Limette“. Eine herrliche Art Bananen zu genießen. Gibt es eine andere Art als die Banane zu zelebrieren?!

 

 

Forelle„Forelle mit Chermoula“: Mit frischem Fisch von unserem Markt habe ich dann die „Forelle mit Chermoula“ ausprobiert, die ich mittlerweile mehrfach gekocht habe. Einfach lecker!

Würzige Hühnerleber auf Gurke

 

 

 

„Würzige Hühnerleber auf Gurke“: Dieses Gericht ist ein frisches und leichtes Abendessen. Die Gurken geben eine frische Note. Einfach und köstlich!

Kokosmakronen

 

 

„Kokosmakronen“: Zum Tee habe ich ein paar „Kokosmakronen“ gebacken. Meine ersten luftigen Kokosmakronen. Ein Genuss! Beim nächsten Mal probiere ich die Variante mit Schokoguß.

 

 

Fazit: ***** Ein wunderschönes Kochbuch das in jede Küche gehört. Das Buch ist voll mit vielen Ideen und neuen köstlichen Kombinationen und genussvollen Kompositionen ganz ohne Milchprodukte und Weizen. Die einfache Schönheit guter Zutaten werden zelebriert. Ein Muss für Alle, die auf Milch und/oder Weizen verzichten müssen oder wollen.

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Cardamom-Panna Cotta with Strawberry-Prosecco-SorbetKardamom-Pannacotta mit Erdbeer-Prosecco-Sorbet

Panacotta

For a long time I tried to find a substitute for gelatin and finally I found it in agar-agar powder. It is tasteless and binds like gelatin. The only difficulty is that you have to boil and cook it for at least 2 minutes, because it starts gelling shortly afterwards. You put all ingredients and the agar-agar into a large sauce pan and bring all to a boil stirring constantly. Then you reduce the heat and keep cooking still stirring all the time. After 10 minutes in total you are released :) pour the milk into prepared dessert moulds, bowls or one bigger form. I wash the bowls just with cold water and don’t dry them. This way the remaining drops of water are enough to get the cold Panna Cotta out onto the dessert plates. This time I used cardamom to scent the Panna Cotta and serve it with strawberry-prosecco-sorbet. Delicious! Enjoy it! Afiyet olsun!

Panacotta

Heute ist mein Beitrag das Dessert für ein Menü für Dorotheè (bushcook) im Rahmen des Blog-Events “Flotter Dreier”.

Blog-Event CX - Flotter Dreier (Einsendeschluss 15. Juli 2015)

Die Vorspeise steuert Susanne von “Magentratzerl” bei. Den Hauptgang findet ihr bei Barbara (Schlecktüre) und von mir gibt es den Nachtisch: Kardamom Pannacotta mit Erdbeere-Prosecco-Sorbet. Guten Appetit! Afiyet olsun!

Lange Zeit habe ich nach einer Alternative für Gelatine gesucht und sie endlich in Agar-Agar Pulver gefunden. Dieses pflanzliche Geliermittel bindet so wie Gelatine und ist geschmacksneutral. Die einzige Schwierigkeit ist, dass Agar-Agar in einer Flüssigkeit mindestens 2 Minuten kochen muss, weil sie erst danach das Gelieren anfängt. Sie geben alle Zutaten und Agar-Agar in einen Topf und erhitzen alles unter Rühren bis es kocht. Dann die Hitze reduzieren und unter Rühren weiter kochen. Nach 10 Minuten sind Sie erlöst :) die Milch in die vorbereiteten Schälchen, Förmchen oder eine große Form einfüllen. Ich fülle etwas kaltes Wasser in die Dessertschalen und schwenke diese etwas und schütte das Wasser weg. Die verbleibenden Wassertropfen sorgen für eine kleine Schicht und nach dem Erkalten kann ich die Pannacotta auf die Dessertschalen umstülpen. Aufgrund der herrschenden Hitze habe ich mich als Begleitung für ein fruchtiges Sorbet entschieden. Guten Appetit! Afiyet olsun!

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Taste of Turkey: Kofta-Event — Köfte SalatasıTaste of Turkey: Köfte-Event — Köfte Salatası

Insane in the kitchen and Kleine Chaosküche are on a culinary journey through Turkey and this month theme is “Kofta”. I had to post for this event.

Taste of Turkey

As soon as the weather is suitable everyone in Turkey is crazy for barbecuing and “Kofta” (Turkish meatballs) are the easiest way to enjoy barbecue outside in the garden with family and friends.

Today I want to show you a basic and traditional recipe. You just need ground meat, onions, chili powder, salt and pepper. No eggs and no breadcrumbs, but the ground meat must be fresh otherwise the meatballs can break easily.

Köfte-Salat

I love to serve the meatballs with lots of fresh chopped herbs, dried tomatoes, lemon slices and sumach. My family prefers aditional aromatised butter and for more heat, you can have some chili flakes. Add a courgette salad with yogurt as a side dish and bread and ready is your fresh and delightful meal. Enjoy it! Afiyet olsun!

Endlich besuchte ich wieder die Seiten von meinen Lieblingsblogs und stieß auf ein aktuelles Event, dass mich natürlich sofort in die Küche trieb.

Insane in the kitchen und Kleine Chaosküche sind auf Entdeckungsreise durch die Türkei und das aktuelle Thema sind “Köfte”. Bis Mitternacht habe ich noch Zeit.

Taste of Turkey

Sobald das Wetter es zulässt, packen wir den Grill aus und versammeln uns mit Familie und Freunden in den Gärten und genießen zusammen. Am einfachsten sind Köfte, mag die Einladung zum Grillen noch so kurzfristig sein, Köfte gehen immer.

Ich möchte Euch heute ein einfaches traditionelles Grundrezept vorstellen ohne viel Brimborium. Nur Hackfleisch, Zwiebeln, etwas Schärfe, Salz und Pfeffer. Keine Eier und keine Brötchen. Aber das Hackfleisch muss frisch sein, sonst kann der Fleischteig leicht bröseln. Ich verwende am liebsten Hackfleisch vom Lamm und Rind zu gleichen Teilen gemischt. Sie können aber auch nur Rind oder nur Lamm nehmen. Nehmen Sie das Fleisch, dass Sie auch gern genießen.

Köfte-Salat

Zum Servieren nehme ich gern viele frische Kräuter, getrocknete eingelegte Tomaten, Zitronensaft und Sumach. Hier könnt Ihr wirklich Eure Lieblingskräuter nehmen oder was Ihr so da habt. Ich nehme sehr gerne Petersilie, Schnittlauch und Minze. Aber auch Ruccola, Boretsch oder Kresse machen sich gut. Wer noch etwas Schärfe braucht, der kann noch ein paar Chiliflocken darüberstreuen. Meine Familie mag diese Köfte gerne mit aromatisierter Butter, aber man kann diese auch gut verlassen. Ein frischer Genuss für den Sommerabend. Guten Appetit! Afiyet olsun!

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Review: „Zu Gast in MAROKKO. Verführerische Rezepte einer kulinarischen Reise.“ von Rob&Sophia Palmer, Callwey Verlag 2015Rezension: „Zu Gast in MAROKKO. Verführerische Rezepte einer kulinarischen Reise.“ von Rob&Sophia Palmer, Callwey Verlag 2015

“Zu Gast in Marokko: Verführerische Rezepte einer kulinarischen Reise” von Rob&Sophia Palmer, Callwey Verlag 2015Bucheinband

***** This woderful book about the colours and food of Morocco is a pleasure to read. With beautiful stunning photos and many little stories about their experiences the authors take us on a journey into the unknown Morocco and thus we may discover with them, experience new tastes, learn about the history and the people and enjoy the delicious food. An absolute must for anyone who is interested in Morocco and its very varied cuisine.

This book is also published in Autralia: “Colours of Maroc” by Rob and Sophia Palmer, published by Murdoch Books 2013.

“Zu Gast in Marokko: Verführerische Rezepte einer kulinarischen Reise” von Rob&Sophia Palmer, Callwey Verlag 2015
Bucheinband

***** Ein wunderschönes Lesevergnügen. Die Autoren nehmen uns mit ihren Erzählungen und wunderschönen Fotos mit auf die Reise in das unbekannte Marokko und wir dürfen mit Ihnen entdecken, erleben, erfahren und genießen. Ein unbedingtes Muss für Jeden, der sich für Marokko und ihre kulinarisch sehr vielfältige Erlebnisküche interessiert.

Das Buch hat einen wunderschönen festen Einband mit Mosaik-Mustern. Der Titel ist auf einem weißen Streifen längs mittig angebracht, dass wie ein Tischläufer über einen Mosaik-Kachel-Tisch aussieht. Sobald man das Buch aufschlägt, wird man von den ganzseitigen Fotos in das Land „hineingebeamt“ und befindet sich gleich in einer zauberhaften Welt der Sehnsüchte.

Die Fotografien von Rob Palmer sind sehr stimmungsvoll und authentisch. Die natürlichen Licht- und Farbspiele in Marokko hat Rob Palmer wunderschön mit seiner Kamera eingefangen. Auf Doppelseiten präsentiert er viele Einblicke in die verschiedenen Küchen von Straßenverkäufern, Privatpersonen und Restaurantchefs. Er hat für uns die Zubereitungsschritte ebenso festgehalten wie die Frische der einheimischen Zutaten. Die Fotos machen Lust, die Koffer zu packen und in den nächsten Flieger Richtung Marokko zu steigen.

Die beiden Autoren haben sich bei einem Food-Foto-Event in Australien kennengelernt. Sie feierten eine traumhafte Hochzeit in Marokko mit ihren Familien. An diesem besagten Tag entwickelten sie auch die Idee zu diesem Buch.

„Zu Gast in Marokko“ ist ihre kulinarische Reise durch Marokko. Sophia Palmer schreibt, dass es nicht nur um die traditionelle und gleichzeitig moderne marokkanische Küche geht, sondern um die Reise selbst, um die Menschen, die sie getroffen haben. Es ist ein Buch über Erfahrungen, Erlebnisse und Begegnungen während ihrer Reise.

Die Reise der Autoren beginnt im berauschenden Chaos von Marrakesch und geht erst an der Küste entlang nach Norden bis nach Casablanca. Von dort aus fahren sie über Meknès und Fès quer bis fast an die algerische Grenze nach Oujda, wo die Mutter von Sophia herkommt und besuchen dort die Großmutter und Großfamilie von Sophia. Danach geht ihre Reise über dem Atlasgebirge wieder zurück nach Marrakesch.
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Harissa versus Biber SalçasıHarissa versus Biber Salçası

I discovered Yotam Ottolenghi in England. I love his books, because they are full of new ideas and combinations. His books are a source of inspiration for me. Too bad I can not watch his culinary travel programs on Canal D in England, but I found them on Youtube :) I made a pot of tea and sat in front of my computer and watched his “culinary trip to Tunisia”. Stunning views and countless varieties of fish dishes. Yotam Ottolenghi got a kind of “Ceviche” served by Pepe and fish soup and of course the famous “Brik”. I just wanted to pack my suitcase and travel there immediately.

Yotam Ottolenghi also mentioned the world famous Tunisian paste “Harissa” and was about to buy a jar of Harissa paste. The companion of Yotam Ottolenghi saved him from purchasing a jar and promissed to show him their homemade harissa.

Harissa-Biber-Salcasi

The two Tunisian sisters showed Yotam Ottoglenghi their family recipe. I was very curious and quickly took a pen and a pad. I was ready to take notes. I listened and couldn’t believe my ears and eyes; they made a chili paste similar to our “Biber salçası” from Turkey.

The lady from Tunisia had soaked dried chili peppers, which they turned through a meat grinder to get a fine paste. Then they salted the paste and their harissa was ready to use!

My aunts make chili paste in the following way: The fresh red peppers that are grown especifically for this paste in eastern Anatolia, are sliced, cored and dried in the sun. Then the peppers are pressed through a meat grinder, best two times to get a fine paste. The chili paste thus obtained is again placed in the sun and dried a few days in shallow plates. Then, the lightly dried paste is boiled with salt (to make it last even longer) and filled into sterilized jars.

The main difference seems to be that the Tunisian “Harissa” paste is prepared from dried chili peppers and the Turkish “Biber Salçası” from fresh red peppers, but which are dried previously 😉

Yotam Ottolenghi does not fail to tell us that everyone in Tunisia has its own recipe for “Harissa”. Sometimes the people add spices such as cumin and coriander to their harissa paste. I tried the recipe of the Tunisian sisters and made harissa with dried peppers. It is challenging to get a fine paste using a blender, thus I add a little olive oil. I prefer to season the dish with cumin and coriander and not my really spicy harissa 😉

In Turkey, there are different variations too. Some mix fresh and dried chillies for their chili paste. Others stir in further herbs and spices and add olive oil and enjoy this paste as a spread on bread. As usual, the imagination has no limits. And the world is culinary closer than some might think. Enjoy it! Afiyet olsun!

In England habe ich Yotam Ottolenghi für mich entdeckt. Ich liebe seine Bücher, weil sie voller neuer Ideen und Kombinationen sind. Sie sind für mich eine Quelle der Inspiration. Schade finde ich nur, dass ich seine “kulinarischen Reisen” auf Canal D in England nicht sehen kann, aber es gibt ja noch Youtube 😉 So habe ich vor kurzem mir die Zeit genommen und mich mit einer Kanne Tee vor meinen Computer gesetzt, um seine Tunesienreise zu genießen. Diese Fischvielfalt und frische Zutaten einfach umwerfend. Yotam Ottolenghi bekam eine Art “Ceviche” von Pepe serviert und Fischsuppe und natürlich die berühmten Brik. Ich wollte schon die Koffer packen und losfahren.

Im laufe der Sendung kam die Sprache auch auf die weltberühmte tunesische Paste “Harissa”. Die Begleiterin von Yotam Ottolenghi wollte ihm die hausgemachte Harissa zeigen und hinderte ihm am Kauf eines fertigen Harissa-Glases.

Harissa-Biber-Salcasi

Als sie bei der Dame Zuhause waren, zeigten die beiden Schwestern Yotam Ottolenghi ihre Rezeptur. Ich war sehr neugierig und holte schnell ein Stift und Block. Es konnte losgehen. Ich lauschte und konnte meinen Ohren und Augen nicht trauen, die machten eine Chilipaste ähnlich unserer “Biber Salçası” aus der Türkei.

Also die Damen aus Tunesien hatten getrocknete Chilischoten eingeweicht, die sie nun ausgedrückt durch ein Fleischwolf drehten. Danach salzten sie die so erhaltene Paste und fertig war ihre Harissa. Die Gewürze könne man ja später den Speisen nach Geschmack hinzufügen.

Meine Tanten machen Paprikapaste auf folgende Weise: Die frischen scharfen Paprikaschoten, die eigens für diese Paste in Ostanatolien angebaut werden, werden aufgeschnitten, entkernt und in der Sonne angetrocknet. Dann wird die Paprika durch ein Fleischwolf gedreht, am besten zwei mal. Die so erhaltene Paprikapaste wird wieder in die Sonne gestellt und ein paar Tage in flachen Gefäßen angetrocknet. Dann wird diese Masse mit Salz aufgekocht (um sie noch länger haltbar zu machen) und in Gläser gefüllt.

Der wesentliche Unterschied scheint darin zu bestehen, dass die tunesische Paprikapaste aus getrockneten Chilischoten zubereitet wird und die türkische aus frischen scharfen Paprikaschoten, die aber vorher angetrocknet werden 😉

Yotam Ottolenghi versäumt es nicht, uns mitzuteilen, dass jeder in Tunesien sein eigenes Rezept für “Harissa” hat. Das auch Gewürze wie Kreuzkümmel und Koriander ebenfalls mitenthalten sein können. Ich habe mich an dem Rezept der beiden tunesichen Damen gehalten und Harissa mit getrockneten Chilischoten gemacht. Es ist eine kleine Herausforderung die Chilischoten mit einem Mixstab zu pürieren, deshalb habe ich beim Pürieren etwas Olivenöl hinzugefügt. Die Paste ist so scharf, dass ich das Abschmecken mit Kreuzkümmel und Koriander verschoben habe; ich würze dann die Speisen nach statt die Harissa-Paste 😉

Auch in der Türkei gibt es verschiedene Variationen. Manche mischen zu ihrer Paprikapaste auch eingeweichte getrocknete Chilis bei. Andere mischen Kräuter und Gewürze bei und schmecken mit Olivenöl ab und verwenden die Paste als Brotaufstrich. Wie gewöhnlich sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Und die Welt ist kulinarisch näher als mancher glauben mag. Guten Appetit! Afiyet olsun!

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